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Allgäuer Alpen Tirol; Tannheimer Berge; oberes Rheintal


DAV - Sektion Friedberg/Bay.


Sommersaison:  Anfang Mai bis Ende Oktober; Sa/So bewartet


Kategorie:I; Selbstversorger
Schlafplätze:    Matratzenlager 38


Bahnhof:
 
 
Musau
Fahrplan-Abfrage DB
Fahrplan-Abfrage ÖBB
Bushaltestelle:  Musau
PKW:Musau, Roßschläg, Gasthaus "Bärenfalle"


Musau (816m) Gehzeit: 2,5 Stunden
Nässelwängle (1147m)
über Sabachjoch  
Gehzeit: 2,5 Stunden
Nässelwängle (1147m)
über Nesselwängler Scharte 
Gehzeit: 3,5 Stunden
Grän - Füssener Jöchl
(Seilbahn)
Gehzeit: 1,0 Stunden
 
Vils (828m)Gehzeit: 3,5 Stunden


Otto Mayr Hütte Gehzeit:    5 Minuten
Füssener HütteGehzeit:    3 Minuten
Musauer AlmGehzeit: 0,5 Stunden 
Bad Kissinger Hütte  Gehzeit: 3,0 Stunden 
Tannheimer HütteGehzeit: 3,0 Stunden 


Schlicke (2060m)Gehzeit: 1,5 Stunden
Friedberger Klettersteig 
(Schartschrofen) 
Gehzeit: 1,5 Stunden
Schartschrofen (1973m)  Gehzeit: 1,5 Stunden
Rothe Flüh (2111m)Gehzeit: 2,0 Stunden
Gimpel (2176m)Gehzeit: 3,0 Stunden
Kellespitze (2240m)Gehzeit: 3,5 Stunden
Gehrenspitze (2164m)Gehzeit: 3,5 Stunden


Freitag & Berndt u. Artaria KG; Kartographische Anstalt Bl. WK 352


UTM x5263031
UTM y 621692
Bezugsmeridian  
Geogr. Breite47°30'33''
Geogr. Länge10°36'58''




Die Hütte erhielt ihren Namen von dem am 6.10.1900 in Kaltennordheim in Thüringen geborenen Willi Merkl, dem ca. 40 Neuanstiege in den Alpen gelangen, u.a. Grands Charmoz N-Wand. 1934 versuchte eine deutsch- österreichische Expedition unter Willi Merkl’s Leitung den Nanga Parbat (8155 m) zu erobern. Teilnehmer waren Peter Aschenbrenner, Erwin Schneider, Fritz Bechthold, Alfred Drexel, Dr. Wilo Welzenbach, Ulrich Wieland, Dr. Willi Bernard und Peter Müllritter. Man erreichte eine Höhe von 7850 m nach 8 Hochlagern. Aschenbrenner und Schneider waren bereits am Vorgipfel, gingen aber zurück, weil sie gemeinsam mit ihren Kameraden den Gipfel erreichen wollten. Hiernach brach ein furchtbarer Monsun ein. Nahe des Silbersattels starben Welzenbach, Wieland und Merkl sowie 6 Sherpas infolge des anhaltenden Schneesturms an Erschöpfung. Unmengen von Schnee machten ihre Rettung unmöglich.  1953 setzte sich Dr. Karl Herrligkoffer in den Kopf, die Tat seines Stiefbruders zu vollenden und den 8125 m hohen Nanga Parbat, der bis dahin 14 Europäern und 17 einheimischen Bergsteigern das Leben gekostet hatte, zu erobern. Dieser Berg gilt als der Schicksalsberg der Deutschen. Die Expedition wurde als Willi-Merkl-Gedächtnis-Expedition bezeichnet. Teilnehmer waren Aschenbrenner, Ertl, Rainer, Kempter, Dr. Frauenberger, Buhl, Bitterling, Köllensperger und Aumann, alles klangvolle Namen. Am 3.7.1953 schaffte Hermann Buhl die Erstersteigung im Alleingang.

Quelle: Kreiter

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